Interessierte können sich an den Dharmashop im Zentrum oder per mail an uns wenden!

Liebe Dharmafreunde,

schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit den Eigenschaften von Getreideschalen-Füllungen für entspannendes und schlafklimatisch günstiges Liegen, vor allem im Bereich Kopfkissen, aber auch Matratzen und Matratzenauflagen.

Das Probieren und Experimentieren mit welcher Unterlage ich am Besten auch längere Zeit in guter aufrechter Haltung verweilen kann, führte mich zu immer weiter sich entwickelnden Versuchen. Ich brachte die Erfahrungen mit Getreideschalen-Füllungen und deren Eigenschaften hinsichtlich Druckverteilung und Stützverhalten beim Thema Liegen mit. Bestimmt ließe sich auch für gutes Sitzen etwas zustande bringen. Mitarbeiterin Susanne war nun gefordert immer neue Ideen und Verfeinerungen nähtechnisch umzusetzen. Hilfreich waren dabei ihre eigenen Erfahrungen als Yogalehrerin und aus eigener Sitzkissenherstellung.

Mit der Zeit schälten sich einige ganz konkrete Ziele heraus:

  1. es sollte durch Schnitt und Volumen des Kissens eine möglichst große Sitzfläche entstehen. Das Körpergewicht sollte sich möglichst gleichmäßig auf der Auflagezone verteilen.
  2. die Auflage-Zone sollte sich nicht auf den Bereich der Sitzhöcker beschränken, sondern in einem gleichmäßigen Übergang den oberen Bereich der Oberschenkel mit einbeziehen (auch für eine gute Durchblutung der Beine)
  3. es sollte das Becken in einer tendenziell leicht nach vorn gekippten Position unterstützt werden, was eine gute Grundlage für eine aufrechte Wirbelsäulen-Haltung ist.
  4. es wurde angestrebt, das Kissen so zu gestalten, dass die Füllung leicht zugänglich bleibt und so mit wenig Aufwand der Füllgrad variabel gestaltet werden kann (für eine optimale Dosierung für die persönliche Praxis oder die Möglichkeit in Zentren den Teilnehmern Kissen mit unterschiedlicher Sitzhöhe anzubieten).

Wir nennen es „ergonomisches Sitzkissen“, weil es darauf abzielt die physischen Gegebenheiten und das was damit ausgeübt bzw. angestrebt wird möglichst gut aufeinander abzustimmen. Eigentlich ist „Ergonomie“ ein aus der Arbeitswelt entliehener Begriff.

Die angebotenen Sitzmatten entstanden aus Liegematten und Matratzenauflagen, die wir 2010 entwickelt und seit Juli 2011 im Sortiment haben.

Gerade haben wir die erste kleine Serie dieser Kissen hergestellt. Sie können über das Dharmahaus Obermoschel oder bei uns (www.speltex.de) bestellt werden. Ein Teil des Erlöses soll helfen, den Tempel in Obermoschel mit Sitzkissen und Sitzmatten auszustatten.

Ab Sommer 2012 soll die Herstellung dieser Kissen großteils in Obermoschel stattfinden. Bis zum Jahresende 2012 wird dann die gesamte Produktion von speltex nach Obermoschel umgesiedelt sein….

Weitere Updates demnächst hier an dieser Stelle ….

Bernd Bleistein

 

Speltex KG

www.speltex.de

 

 

Auch das Wetter meinte es an diesem Wochenende gut mit uns,  als wir Lama Tönsang am Sonntagmittag, bei strahlendem Sonnenschein, mit kräftigem Händeschütteln und langem Nachwinken verabschiedeten.

Aber von vorne: Lama Tönsang traf am Freitag mit seinem französischen Übersetzer Christian in OMO ein. Am Nachmittag ging er durch das Zentrum und segnete jeden Winkel des Hauses mit dem Werfen von Reis und dem Aussprechen vieler guter  Wünsche. Dann machten wir einen Rundgang auf dem Gelände, und er konnte auf Anhieb den Platz für den zukünftigen STUPA definieren. „Immer möglichst nördlich vom Tempel“ lernten wir, und nicht, wie wir dachten, an der jetzigen Feuerstelle! Lama Tönsang ist kein „Shedra-Lama“,d.h. ein Mönch, der sein Leben an einer Universität verbracht hat. Er hat in 30 Jahren das Zentrum in Montchardon aufgebaut, in einer ihm anfangs völlig fremden Kultur,  unter enorm schwierigen Bedingungen und einem ungünstigen Gelände! Deswegen war uns seine Einschätzung der Lage auch sehr wichtig. Er fand  das Anwesen geeignet für ein Seminarhaus, und auch sehr schön. Die Terrassen erinnerten ihn vielleicht auch an „sein“ Zentrum. Dann gab er uns den Rat, nicht noch mehr Baustellen aufzumachen, sondern zuerst das Hauptgebäude fertigzustellen. Sein „think big“ Geist zeigte sich einmal mehr in der Bemerkung, wenn der Tempel zu klein werde, sollten wir Platz für einen größeren Anbau oder ein großes Zelt schaffen! Diese Einstellung macht richtig Freude, und ist sehr im Einklang mit dem Geist von Lama Öser und dem der anderen Verantwortlichen.

Abends ging es dann los mit der ersten von drei Sitzungen, in der er die berühmten „Ratschläge an das Volk von Tingri“ vorstellte. Diese Unterweisungen von dem indischen Yogi Padampa Sangye, gegeben in Tibet, beschreiben auf brillante Weise und in fast poetischen Versen den buddhistischen Weg von A bis Z. Lama Tönsang konnte in der kurzen Zeit praktisch alle Verse durchgehen, und gab ab und zu einen Kommentar oder eine Anekdote zu einzelnen Punkten.  Der Vortrag erfolgte vom Tibetischen ins Englische, und dann ins Deutsche. Das war nicht leicht für die Übersetzer (an dieser Stelle einen herzlichen  Dank an Brigitte), und für die Zuhörer naturgemäß auch nicht! Gut war es, wenn man den Text vorher schon mal gelesen hatte, bzw. es ist zu empfehlen, ihn nachträglich nochmal zu studieren.

Das Highlight des Wochenendes kam dann am Sonntagvormittag mit der Einweihung in die  „GRÜNE TARA“. Vielleicht ist es ja das, was man im Buddha-Dharma  „Verdienst ansammeln“ nennt:  die vielen Leute, die  mit ihrer Großzügigkeit das Zentrum finanziell unterstützt haben; die anstrengende Planung und die Bautätigkeiten seit Februar; viele Stunden mit Meditation und Mantren-Praxis;  am Ende entstehen dann Bedingungen, unter denen die Methoden des Vajrayana-Buddhismus gelehrt werden können. Der Vajra-Meister, in diesem Fall Lama Tönsang, schafft dann mit seiner Präsenz, seinem Gewahrsein und mit den geschickten Methoden des  Rituals, eine Atmosphäre, in der  der Geist der Anwesenden sich komplett öffnen kann. Die Ermächtigung selbst erlaubt es den Schülern, die Praxis auf die TARA auszuüben. Lama Tönsang führte uns dann durch das Ritual wie durch eine geleitete Meditation. Dadurch war es auch für die Leute, die zum ersten Mal dabei waren, keine exotische Darbietung unverständlicher Handlungen, sondern eine vollkommen sinnvolle und  kraftvolle Übung, auf die sich jeder einlassen konnte.

Am Ende  betonte Lama Tönsang nochmal, dass ein Dharmazentrum nicht einer Person gehört, sondern der Gemeinschaft. Wir hätten einen guten Platz gefunden.  Und da er ein alter tibetischer Meister der Karma-Kagyü Überlieferung ist, bemerkte er noch:  wem es nicht möglich ist, für den Rest seines Lebens in einsamen Höhlen in den Bergen meditierend zu leben,  dem steht es aber offen, sich aktiv  in einem Dharmazentrum zu engagieren, das auch späteren Generationen noch zur Verfügung stehen wird! Dann empfahl er nochmal Lama Öser für Fragen bezüglich Meditation und Praxis. Für Lama Öser ging dieses Wochenende ein Herzenswunsch in Erfüllung, nämlich die Segnung des Zentrums durch den von ihm sehr geschätzten Lama aus Tibet, und sichtlich bewegt dankte er ihm für die Unterstützung!

Eine wichtige erste Phase sei für OMO damit erst mal beendet, und wir können nun etwas ruhiger  und mit weniger Zeitdruck weitermachen.

An den offenen Gesichtern und Gesten der Besucher war zu erkennen, dass Lama Tönsang ein durchgesegnetes Zentrum hinter sich ließ, – und das wünschen wir uns noch viele Male, und für alle Wesen!

 

Robert Arndt

 

 

Lama Tönsang kommt vom 23. bis 25. 9. 2011 ins Dharmahaus. Er wird den neuen Tempel segnen sowie Unterweisungen zu Padampa Sangyes einhundert Ratschläge an das Volk von Tingri und eine Ermächtigung in die Praxis der Grünen Tara geben.

 

Padampa Sangye war ein großer indischer Meister, der während seines Lebens dreimal nach Tibet und dreimal nach China reiste.Bei seinem letzten Aufenthalt in Tibet traf er auch den großen Yogi Milarepa. Lange Zeit hielt er sich im Hochtal von Tingri auf und gab kurz vor seinem Tode dem Volk von Tingri als sein spirituelles Vermächtnis einhundert Ratschläge. Diese einhundert Ratschläge sind tiefgründig und doch leicht verständlich, sie enthalten alle für die wahre Praxis des Dharma erforderlichen Unterweisungen.

 

Die Grüne Tara ist eine Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas der drei Zeiten. Sie hat vollkommene Verwirklichung erlangt und ist so imstande den fühlenden Wesen  wirkungsvoll zu helfen.

 

Lama Tönsang wurde 1934 in Kham (Oststibet) in einer Familie von Laien Lamas geboren. Er fühlte sich sehr früh zur spirituellen Praxis hingezogen und ging mit siebzehn ins Kloster Tsurphu, dem Hauptsitz der Karmapas. Nach der Flucht vor den Chinesen blieb er in der Nähe des Karmapa, praktizierte und studierte den Dharma im Kloster Rumtek und ging schließlich nach Sonada zu Kalu Rinpotsche, um unter seiner Leitung ein traditionelles Dreijahresretreat zu machen.

1976 kam er auf Wunsch des 16. Karmapa nach Frankreich und wurde Leiter des buddhistischen Zentrums Montchardon, das durch seine unermüdlichen Anstrengungen heute ein blühender spiritueller Ort ist, der von vielen Menschen aus ganz Europa besucht wird.

 

Beginn: Freitagabend um 19 Uhr – Ende Sonntagmittag gegen 13 Uhr

Kursgebühr: 100 € – 150 €

Vollpension: 35 – 60 € pro Tag/Nacht

Achtung! Bitte bis spätestens 10. September schriftlich anmelden!

Unsere aktuelle Bettenanzahl ist auf 22 Betten begrenzt. Es besteht die Möglichkeit im Garten zu zelten oder im noch nicht ausgebauten 2. Obergeschoss zu schlafen. Dann ist die Vollpension zehn Euro billiger. Außerdem übermitteln wir euch gern die Ferienwohnungen in näherer Umgebung.

Zu unserer großen Freude wird Lama Tönsang vom 23. – 25. September einen Kurs im Dharmahaus geben. Wir werden ihn auch bitten Tempel, Haus und Gelände zu segnen. Der zu diesem Termin angekündigte Beginn der Dharmaklasse Geistestraining wird auf später verschoben. Demnächst darüber mehr.

Lama Tönsang wurde  in Kham (Osttibet) geboren. Mit 17 Jahren trat er in das Kloster des Karmapa in Tsurphu ein. Im Jahr 1959 ging er nach Indien und half beim Aufbau des Klosters Rumtek in Sikkim. Er vollendete das 3-Jahres-Retreat in Sonada unter der Leitung des Ehrwürdigen Kalu Rinpoche. Auf Bitten des 16. Karmapas und Kalu Rinpoches wurde Lama Tönsang 1976 spiritueller Leiter des buddhistischen Zentrums Karma Migyur Ling in Montchardon (Frankreich), welches sich dank seiner unermüdlichen Aktivität zu einem segensreichen Platz entwickelte, an dem der kostbare Dharma vermittelt und praktiziert wird.

Sie sind da die Bonuskarten à 108 €!

Wer das Zentrum unterstützen will, kann auch schön gemachte 108 € Bonuskarten im Voraus kaufen und diese entweder später selbst bei einem Kurs einlösen oder sie an Freunde, Kinder, Eltern, Verwandte, Bedürftige etc. verschenken. Ein wirklich schönes Geschenk! Diese Bonuskarten können bei allen Kursen eingelöst werden.

Die Bonuskarten können  entweder bei Kursen selbst erworben werden oder ihr könnt sie bestellen unter  kontakt@dharmahaus-obermoschel.de.

Zum Vergrößern einfach draufklicken!

Das Motto des diesjährigen Pfingstworkshop hätte nicht besser gewählt werden können: „Sanghakooperative & Dharmahaus – Vom Organisieren, Delegieren und Strukturieren in der Dharmaarbeit“, prägnant, lebendig, frisch und zugleich Ausdruck des neuen Erscheinungsbildes des Dharmahaus Obermoschel. Mit dem Workshop wird die alte Tradition der Pfingstkurse im Dharmahaus fortgeführt.
Das Thema des Workshops spiegelt den augenblicklichen Prozess im und rund um das Dharmahaus wider. Das Dharmahaus wird zu einem Seminarhaus umgebaut und die Sanghakooperative – eine sich gegenseitig unterstützende, generationsübergreifende Gemeinschaft mitsamt gewerblichem Anteil – könnte sich als unterstützendes Umfeld organisieren. An diesem Pfingstwochenende wollen wir eine gemeinsame Grundlage für eine gute Zusammenarbeit und einen guten Start für das ganze Projekt schaffen. Dhamabelehrungen, theoretischer Input, Workshop-Übungen, Coaching und Kleingruppenarbeit zu Themen wie Kommunikation und Teamarbeit und gemeinsame Praxis als Rahmen werden sich ergänzen.
Geleitet wird der Workshop von Öser Bünker, Rita Hommel und Anna Matzenauer.

Wir widmen uns u.a.folgenden Themen:

• Was ist alles möglich in und um einen solchen Platz?

• Was sagt Gendün Rinpotsche zur Arbeit im Dharma?-

• Das Projekt zu UNSEREMProjekt machen!

• Wie können wir die Zusammenarbeit als Sangha fördern im Sinne einer Teamarbeit?

• Was brauchen wir, um eine klare und möglichst konfliktfreie Kommunikation zu etablieren?

• Was ist unsere gemeinsame Vision?

• Welche Ziele, Rollen und Aufgaben gibt es?

• Achtsamkeit & Bodhicitta praktizieren in der Arbeit

• Wie kann Selbststeuerung die Arbeit im Zentrum unterstützen?

• Wie gibt man wertschätzendes Feedback?

 

„Das einzige Ziel eines Dharmazentrums ist es, den Dharma zu verbreiten, damit die Lehren des Buddha von möglichst vielen Menschen gehört werden können, und ein Rahmen für die Praxis geschaffen wird, in dem viele Menschen gemeinsam praktizieren können. Den Dharma zu hören ist von großem Wert. Im Geist der Menschen, die den Dharma hören, wird ein Same gesät, der ihnen außerordentlichen Nutzen bringt.”

Gendün Rinpotsche